Wenn die Bezirksbürgermeisterin zum Stadtradeln aufruft und dafür mit einem Bild von Radfahrenden im Wald wirbt…

dann sagt das eigentlich schon alles!

Drei Wochen lang sollen also die Reinickendorfer Radfahrenden ein „Zeichen für den Klimaschutz und ein lebenswertes Berlin setzen“! Und nach dem Aktionszeitraum? Geht es wieder zurück in alte Bahnen?

Schließlich ist es alles andere als ein Vergnügen, auf Reinickendorfs Holperpisten, Baumwurzelpfaden oder knapp an parkenden Autos vorbei (Dooring-Gefahr!) mit dem Fahrrad zu fahren. Also doch lieber ab in den Wald? Oder nur in Nebenstraßen fahren? Wir haben ja verstanden, dass Radfahrende auf Hauptstraßen nichts zu suchen haben und dort weggehupt werden dürfen.

Weil mein ADFC-Kollege Harald und ich Zweifel an der ernsthaften Absicht haben, den Radverkehr in Reinickendorf fördern zu wollen, haben wir unserer Bezirksbürgermeisterin einen Offenen Brief geschrieben:

Changing-Cities-e.V.-Mail-Stadtradeln.essemitteilung-Nr.-2636-vom-13.05.2026

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