Wir trauen uns was! Reinickendorfer Schulen fordern sichere Schulwege
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18. Juni 2026
Die Verkehrssituation auf dem Weg zur Schule, im Umkreis der Schulen und direkt vor den Schulen ist seit Jahren bekannt:
- Die Straßen und Kreuzungen sind zugeparkt, so dass die Sicht nicht frei und das Queren riskant ist
- Es fehlen Radwege und Überwege
- Es gibt zu viel Verkehr zu den Stoßzeiten
- Fahrzeugführer:innen werden nicht auf ihr Fehlverhalten hingewiesen
Das Resultat: Stress pur - Eltern bangen Tag für Tag um die Sicherheit ihrer Kinder auf dem Weg zur Schule. Wir haben schon vieles versucht - Briefe und E-Mails geschrieben, Anfragen an die Bezirkspolitik gestellt, mit den Schulleitungen gesprochen... Gebracht hat das wenig bis nichts. Es ist traurig und ärgerlich, dass sich nichts tut.
Es reicht uns! Schon lange. Jetzt wollen wir einen weiteren Versuch machen, das Thema in die Öffentlichkeit zu bringen und für die Mitarbeit in unserem Netzwerk für Schulwegsicherheit zu werben.
Die Mobilitätsgremien der Gustav-Dreyer-Grundschule und die Grundschule am Vierrutenberg rufen dazu auf, sich an den Schulstraßen-Aktionen zu beteiligen. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern sowie (Groß-) Eltern und Lehrkräften wollen wir ein Zeichen setzen und unter dem Motto "#selbstundsicher" (zur Schule) für Verkehrssicherheit sorgen.
Vor und kurz nach Schulbeginn werden schulnahe Straßenabschnitte für den Autoverkehr gesperrt und als Schulstraße bespielt - sicher, bunt und laut.
Die Polizei sorgt für autofreie Zonen vor Ort.
